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Ferienwohnungen im südlichen Schwarzwald in Breitnau
Ferienwohnungen
in Breitnau
Schwarzwald Germany

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Südlicher Schwarzwald
Toskana Deutschlands

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Ferienwohnungen
im Rossberghäusle
Pfarrhofstrasse 6
D-79874 Breitnau
4 Sterne Ferienwohnungen in Breitnau im Schwarzwald

Nicola und Gotthard Ketterer
Telefon: 07652 1007




Breitnau...

Zwei Pferde auf der Koppel
Herrliche Aussicht wei einer Wanderung

...hat rund 1900 Einwohner und liegt jedoch zentral zu den bekanntesten Ferienorten und Sehenswürdigkeiten des Hochschwarzwaldes.

Das Ortsbild wird von der im 18. Jahrhundert erbauten Kirche geprägt. Die landwirtschafliche Besiedelung bestimmt die Ortsstruktur. Bei guter Sicht hat man einen herrlichen Ausblick auf Vogesen und Alpen.

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Das Klima

Reife Beeren am Waldesrand

Breitnau bietet hervorragende Voraussetzungen sowohl für Ihre Erholung als auch für eine gezielte Klimatherapie. Die Lagen oberhalb von 800 m haben im Sommer ein reizschwaches und im Winter ein reizstarkes Klima. Die ultraviolette Sonneneinstrahlung und die dunst- und staubfreie Höhenluft sind Faktoren, die auch dazu beigetragen haben, daß Breitnau seit 1970 als Kurort staatlich anerkannt ist.

Solargemeinde

Mit einem Anteil von 78% an erneuerbaren Energien an der Strombedarfsdeckung ist Breitnau Spitzenreiter unter allen Gemeinden in Südbaden und wurde hierfür 1998 mit dem ersten Platz als Solarregion-Gemeinde ausgezeichnet.

Kirche in Breitnau

Etwas Geschichte zu Breitnau

  • 1100 Ansiedelung der Herren von Falkenstein auf der Burg Falkenstein im Höllental. Die ersten Höfe entstehen im Höllental.
  • 1148 Einweihung der St. Oswald Kapelle im Höllental durch Bischof Hermann von Konstanz als Eigenkirche der Herren von Falkenstein und erste Pfarrkirche Breitnaus.
  • 1200 Umsiedelung einiger Lehenshöfe vom steinigen Höllental auf das Hochplateau Breitnaus. Erbauung einer Kirche in Breitnau.
  • 1275 Breitnau wird zum ersten Mal urkundlich im Konstanzer Zehntbuch erwähnt ("Breittnowe").
  • 1390 Die Burg Falkenstein wird zerstört. Zwischenzeitlich ist das Geschlecht der Herren von Falkenstein durch Verarmung zu Raubrittern herabgesunken.
  • 1408 Verkauf des Falkensteiner Besitzes an die Herren Schnewlin von Landeck.
  • 1500 Die Breitnauer Pfarrkirche brennt durch einen Blitzschlag ab.
  • 1688 Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden läßt militärische Verbindungslinien und Schanzen gegen die Franzosen erbauen, die heute noch zum Teil sichtbar sind.
  • 1690 Französische Soldaten überfallen Breitnau am 20. Februar. Sie brennen 14 Höfe und den Pfarrhof nieder.
  • 1753 Bau der heutigen Pfarrkirche.
  • 1755 Ausbau der Höllentalstraße
  • 1770 Durchzug des Brautzuges der Prinzessin Marie Antoinette von Wien nach Paris zu ihrem Bräutigam, dem späteren französischen König Ludwig XVI.
  • 1779 Goethe nächtigt im "Sternen" (Zeichnung Fels im Höllental).
  • 1837 Am 1. Mai kehrt der Komponist Felix Mendelssohn-Bartholdy mit seiner Frau Cecille auf der Hochzeitsreise im "Sternen" ein.
  • 1857 Ausbau der Höllentalstraße.
  • 1887 Einweihung der Höllentalbahn am 21. Mai.
  • 1935 Zusammenschluss der Gemeinde Breitnau und der damals noch selbständigen Gemeinde Steig.
  • 1998 Die Gemeinden Breitnau und Hinterzarten feiern gemeinsam 850 Jahre St. Oswald im Höllental.
Pferdekutscher bei der Fahrt



Sehenwertes

Höllental / Hirschsprung

Höllental

Vor 60 bis 70 Millionen Jahren gestaltete ein Naturereignis die Gegend von Schwarzwald und Vogesen völlig neu: Damals, zu Beginn des Tertiär, brach der Rheingraben ein und das Land driftete auseinander. Im Zusammenhang mit dem Absenken ergaben sich Hebungen und Verschiebungen bis in die Freiburger Bucht in einer Verwerfungslinie, die als "Bonndorfer Graben" bekannt ist. An der Gestaltung des Höllentales wirkten auch Eiszeitliche Einflüsse entscheidend mit. Der Feldberg-Gletscher, mitgeführter Gesteinschutt und Steinblöcke prägten das Gesicht der Landschaft. In jüngerer Zeit wird das Höllental vor allem durch den Einfluß der Menschen geprägt. Eine kleine Ausstellung im "Zollhaus" nahe dem Hotel "Hofgut Sternen" erläutert auf Schautafeln die Verkehrsgeschichte des Höllentales. Den Schlüssel zum "Zollhaus" erhalten Sie, ebenso wie den Schlüssel zur St. Oswald Kapelle im Hotel "Hofgut Sternen".

Der Hirschsprung

verdankt seinen Namen einer Sage: Ein Ritter der Burg Falkensteig soll bei einer Jagd einen besonders stattlichen Hirsch angetroffen haben. Er verfolgte ihn stundenlang und als das erschöpfte Tier an dem hohen Felsen stand, setzte es zu einem letzten verzweifelten Sprung an. Es gelang dem Hirsch die etwa 30 m breite Kluft zu überspringen und seinem Verfolger zu entkommen.
An dieser engsten Stelle des Höllentals beginnt Breitnau.

Ravennaschlucht / St. Oswald

Ravennaschlucht

Wildromantische Schlucht von Breitnau in das Höllental. Am Ausgang finden Sie die St. Oswaldkapelle (1148), die Glasbläserei und die Riesenkuckucksuhr. Durch die Schlucht führt auch der Heimatpfad, eine Wanderstrecke entlang von Schwarzwaldmühlen, Sägemühlen. Am unteren Ausgang kreuzt die Höllentalbahn über das Ravennaviadukt.

Wandergruppe in einer Wiese

Heimatpfad Hochschwarzwald

Pferdekutsche mit Trachtenkutschern

Der Heimatpfad Hochschwarzwald ist ein Freilichtmuseum mit Kulturdenkmälern. Der Verein Heimatpfad Hochschwarzwald e. V. bemüht sich um die Erhaltung von altem Handwerk und denkmalgeschützten Anlagen. Die Einzelobjekte kann man gut erwandern. Jedes Jahr kommen neue hinzu.

  • Bisher besteht der Heimatpfad aus: Großjockenmühle in der Ravennaschlucht
    Historische Hofmühle 19. Jahrhundert.
    Anmeldung: Großjockenhof, Tel: 07652 438.

  • Seiltrieb Obere Ravennaschlucht
    Wasserkraft-Drahtseiltrieb um 1900, letzte, noch erhaltene Anlage im Schwarzwald zum Betrieb einer Holzwerkstätte. Zur Besichtigung zugänglich.

    Pferdeschlitten im Schnee
  • Kingenhofsäge im Löffeltal
    Schwarzwälder Klopfsäge 18. Jahrhundert und Sägerhaus. In Betrieb von Mai bis November, sonntagsnachmittags. Für Gruppen wochentags.
    Anmeldung: Tel: 07652 1693.

  • Glasbläserkunst im Höllental, Höllsteig
    Täglich geöffnet.
    Tel: 07652 901178

  • Hofgut Sternen, Höllsteig / Wanderparkplatz
    Historisches Steigengasthaus mit Zollstation aus dem 18. Jahrhundert.
    Ausstellung: "Geschichte des Höllentals" ab 1996.

  • Kirche St. Oswald, Höllsteig
    Älteste Kirche des Hochschwarzwaldes, erbaut 1148.
    Schlüssel an der Rezeption des Hofgutes Sternen.


© MSBu
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